Neues aus unseren Gemeinden


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Kirchenschatz wird geschützt

pfeil

Unter obiger Überschrift meldete die OZ vom 14. Oktober etwas irreführend, weil - es geht nicht um einen Kirchenschatz, sondern um eine Schatzkirche! - Egal wie herum, der Besuch lohnt sich in jedem Falle!

Expertenberatung

Als dann Anfang der 90er Jahre die am Gotteshaus vorbeiführende Straße neu gebaut wurde, wurden die Risse immer länger und auch deutlich breiter. Und mittlerweile haben die Risse jetzt auch die Gewölbemalerei erreicht. Es war klar, dass Notsicherungssarbeiten erforderlich sind. Diese haben jetzt begonnen. Die Mittel stellen das Land, und die Landeskirche bereit.

Michael Renner und der jetzige Pastor Klaus-Christian Hirte führen die Verbreiterung der Risse auf die Schwingungen zurück, die von der aus groben Granitsteinpflaster bestehenden Straße ausgehen. "Zudem wird auch viel zu schnell auf der Straße gefahren. Besonders bei schweren Fahrzeugen ist das ein großes Problem", so Hirte. Er und weitere Anwohner fordern deshalb eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h und sogenannte schlafende Polizisten. Das wäre gut für .die Kirche und für die Sicherheit von Fußgängern, vor allem für die Sicherheit der Kinder, so Hirte.

Wie sehr das Kirchengebäude in Bewegung ist, zeige die Tatsache, dass sich die beiden Außenwände des Chores förmlich nach außen drehen, erläutert Rolf Günther. Er begleitet als Architekt die Notsicherungsarbeiten. Dazu gehört das Setzen sogenannter Spannstäbe, die die enormen Schubkräfte, die auf die Wände einwirken, auffangen sollen. Damit beauftragt worden, sei die Firma Rehaag, erläutert Rolf Günther weiter. Sie ist auch damit beauftragt worden, durch Mörtelverpressung die Risse in den Außenwänden zu schließen. Die Beseitigung des Risse im Inneren der Kirche übernimmt Restaurator Peter Wagner.

"Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden", so Rolf Günther.

Risse

Tiefe Risse durchziehen die Außenwände des Kirchenchores.

Ahrenshagen

Das Baugerüst zeigt es an: Die Notsicherungsarbeiten an der Ahrenshäger Kirche haben begonnen.


Pastor: "Kirche ist für 800 Jahre saniert"

pfeil

Wenn jetzt die Kirche in Tribohm in einem neuen Glanz erstrahlt, dann will Pastor Hirte dafür sorgen, dass die drei ältesten Kirchen, nämlich Tribohm, Pantlitz und Semlow in einer Rundwandderroute zusammengefasst und so auch den Touristen präsentiert werden. "Wir haben gute Erfahrungen mit Pantlitz als Radfahrerkirche gemacht", sagte Klaus-Christian Hirte.

Unterdessen ist die Notsicherung des Chorraumes in der Ahrenshäger Kirche abgesch1ossen worden. "Die Gerüste sind nun abgebaut worden. Die Chormauem werden mit Edelstahlstreben zusammengehalten." Zuvor waren die Risse mit Muschelkalk gefüllt worden. Ab Montag soll ein Restaurator die wertvollen Malereien im Chorraum sichern.

Mathias Heitmann, Glockenmonteur aus Grimmen, installiert in der Pantlitzer Kirche das Läutewerk.

Foto: Michael Schißler

Mehr Touristen finden den Weg zur Pantlitzer Kirche

pfeil
Radfahrerbetreuung

Rosemarie Kietzmann serviert den Gästen der Radfahrerkirche gern Kaffee und Kuchen.

Foto: Michael Schißler

Denn mit der Zahl von etwa 2000 Gästen, die in der Zeit von Pfingsten bis Ende September die mit dem restaurierten Patronatsanbau versehene Kirche besuchen, will sich der Pastor noch nicht zufrieden geben. Gerade in den Kirchen sieht er für das Küstenvorland eine Chance, Bekanntheit und Attraktivität zu steigern. Deshalb wünscht sich Hirte, dass ihm die Verwaltung hilfreich und unbürokratisch zur Seite steht, wenn es darum geht, ein Schild, das auch auf eine Bewirtung hinweist, aufstellen zu können.

An der Kirche selbst soll nun die Restaurierung fortgesetzt werden. Klaus-Christian Hirte mörhte die Fenster im Chorbereich ersetzen lassen. Bei der Lokalen Aktiongruppe ist der Antrag dafür gestellt. 15 000 Euro wird diese Investition kosten.

msc

Bilder aus dem Land des fallenden Himmels

pfeil


Die Ostseezeitung vom 4./5. Juli 2009 berichtete in ihrer Wochenendausgabe:


Susanne Hirte vor der Kirche in Langenhanshagen.
Foto: Claudia Haiplick

"Zudem stehen diese vier Tiere ab dem Moment, wo sie sich als Ganzes gefunden haben, für den ganzen Körper Es ist nahezu so, als ob der Mensch sich selbst gefunden habe. Den Gedanken finde ich schön", sagt sie. Wobei auch immer wieder ein weiteres Element in ihren Bildern einfach da ist. Nahezu überall ist ein Kirchlein drauf. Mal nur leicht angedeutet nur Rand, dann wieder direkt auf der Grenzlinie zwischen Himmel und Erde.

Kirchen gehören für Susanne Hirte zur hiesigen Landschaft dazu. "Es sind feste Punkte in der Landschaft. Schaut man einfach nur über ein Feld oder eine Wiese, sieht man am Horizont immer wieder den Turm irgendeiner Kirche", erklärt die Malerin. Auch andere christliche Symbole bringt sie hintergründig in ihre Bilder mit hinein. Da kommt bei mir wohl der Theologe manchmal durch", bekennt sie. Bevor Susanne Hirte Kunst und Religion an der Umversität in Greifswahl studierte, hatte sie ein Theologiestudium abgeschlossen. Zun ersten Mal werden jetzt Bilder von ihr in der Öffentlichkeit gezeigt.

Am Samstag, dem 5. Juli, um 18 Uhr wird ihre Ausstellung in der Kirche von Langenhanshagen eröffnet. Ihre Freundin und Malerin aus Leipzig, Elena Kozlova, mit ihr studierte Susanne Hirte zusammen in Greifswald, hält die Laudatio. Eis zum 19. Juli sind ihre Bilder in der Kirche zu sehen. Während dieser Zeit wird Susanne Hirte jeden Tag von 10 Uhr bis 16 Uhr vor Ort sein und im Licht, das durch die Fenster des Gotteshauses ins Innere fällt, arbeiten.

CLAUDIA HAIPLICK

Tribohmer Kirchengiebel werden verfugt

pfeil

Am 2. Juli 2009 meldete die "Ostseezeitung" (zu unserer aller Freude!):

Hans-Ulrich Streuffert von einer Pantlitzer Baufirma ist gerade mit Kollegen dabei, die Giebel in der Kirche in Tribohm zu verfugen. Wenn diese Arbeiten beendet sind, ist die Verfugung komplett. Bislang ist etwa eine Million Euro in die Sanierung geflossen. Im Innenbereich wird derzeit am Patronatgestühl gearbeitet.

Foto: Michael Schißler

Zu den schadhaften Gewölben der Ahrenshäger Kirche

pfeil

Seinerzeit waren die staatlichen Organe der DDR erst nach neun Jahren bereit, eine Stralsunder Spezialfirma, die in der ganzen DDR historische Gewölbe saniert hatte, in Ahrenshagen arbeiten zu lassen. Dabei wurde nach den Vorgaben eines Statikers für historische Gebäude (Dipl.-Ing. Preiss), der auch heute noch Anerkennung findet, gearbeitet. Durch teilweise auf dem Gewölbe aufgebrachten Stahlbeton wurde eine Einsturzgefahr des Gewölbes oder von Teilen desselben behoben. Infolge der durch den aufgebrachten Stahlbeton vergrößerten Last auf den Wänden zeigten sich bald haarfeine Risse, deren Beobachtung durch Aufbringung von Gipsbrücken 1988 intensiviert wurde. Bis 1993/94 zeigte sich, nach Beobachtung des Verfassers, jedoch keine Veränderung. Zunehmende Verbreiterungen der Risse und Verschiebungen der Wände setzten dann jedoch ein und nehmen inzwischen beängstigende Formen an.

Der Verfasser sieht als Hauptursache dafür den Anfang der 1990er-Jahre durchgeführten Neubau der Straße und den stark zugenommenen Verkehr, auch mit schweren Fahrzeugen, an: nicht nur, dass der Straßenunterbau auf dem lehmigen Untergrund wie eine Platte die Umgebung in Schwingungen versetzt, sondern dass auch das nicht gerade von Könnern verlegte grobe Granitsteinpflaster die Erschütterungen noch steigert.

Die Kirchengemeinde Ahrenshagen setzte und setzt ihre Möglichkeiten zur Erhaltung dieses Kulturdenkmals mit seinen mehr als nur bedeutsamen Malereien ein. Das kann aber nicht nur Aufgabe der Kirchengemeinde sein: Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe und damit auch eine dringende Aufgabe der Kommune. Dazu gehört meines Erachtens zunächst eine kontrollierte Sperrung der Straße für den Durchgangsverkehr, vor allem für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen, und eine auch kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung für alle anderen Fahrzeuge als erste Schritte.

Der zweite nötige Schritt wäre die Beseitigung des Pflasters und Ersetzung der Oberfläche durch eine Bitumenschicht.

Vogelhochzeit in Lüdershagen

pfeil

Die Kinder der Kita Lüdershagen bereiten sich auf die Aufführung des Musicals "Die Vogelhochzeit" vor.

Foto: C. Haiplick

Das Erzieherteam um Leiterin Susanne Rohde wird über das Haus berichten und Einblicke in die pädagogische Arbeit vor Ort geben. Gern stehen sie Interessierten ab 14 Uhr den ganzen Nachmittag für Fragen, Informationen und Auskünfte zur Verfügung.

Zur Umrahmung gibt es nach dem Musical um 15 Uhr eine Aufführung der Line-Dance-Gruppe aus Barth und daran schließen sich um 15.30 Uhr das Stabpuppenspiel Lindi Lindwurm, um 16 Uhr eine Kindermodenschau und um 17 Uhr eine Kindertombola an. Zur Stärkung für zwischendurch gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie Gegrilltes.

CLAUDIA HAIPLICK

Siebzehntes Pantlitzer Burgwallsingen

pfeil

Am 20. Juni fand in der Pantlitzer Kirche wieder das traditionelle Burgwallsingen statt. (Für Uneingeweihte, es singt dort kein Burgwall, sondern es zeigen mehrere Chöre, was sie so können!).
Es berichtete die Ostseezeitung:

Die Kirche in Pantlitz ist Veranstaltungsort für das Burgwallsingen. Sie war aus diesem Anlass auch diesmal ein beliebter Ausflugsort. Für die Chöre bietet das teilweise sanierte Gotteshaus eine Kulisse mit besonderer Ausstarhlung.

Foto: Nadja Böttger

Notwendige Anmerkung zum Zustand der Kirche: Die Kirche ist fast vollständig saniert. Letzte goße Wunden stellen die Fenster dar, für deren Reparatur die Kollekten des Burgwallsingens dienen sollen.

Kirchensanierung findet ihren Abschluss

pfeil

Im Rampenlicht der Öffentlichkeit wird demnächst auch die Kirche in Pantlitz stehen. Sie soll beim Deutschen Evangelischen Kirchentag Mitte Mai in Bremen vorgestellt werden. "Das werden wir nicht nur mit Bildern und Flyern machen, sondern Sybille Dally wird die Radfahrerkirche und die Restaurierung den Gästen des Kirchentages präsentieren", sagte Hirte. Unterdessen gibt es aber auch Sorgen mit der Kirche, die demnächst wohl eine besondere Bedeutung haben wird, wenn die Recknitzquerung als Radler- und Wandererbrücke gebaut wird. "Die Fensterscheiben haben dort richtig große Löcher", sagte der Pastor Die Vögel fliegen bereits in das Kirchenschiff. "Aber es ist ausgesprochen teuer, die großen Glasscheiben ersetzen zu lassen." Dieses Problems und der zerstörten Scheiben in der Schlemminer Kirche wird sich der Pastor nun annehmen.

schlemminer kirche

Die Kirche in Schlemmin soll neue Fenster bekommen, eine Spenderin hat bereits Hilfe angeboten.

Foto: Michael Schißler

Herr über Kirchturmuhren

pfeil
zuggewicht

Dieses Zuggewicht stürzte im vergangenen Jahr ab und durchbrach den Holzboden der Lüdershäger Kirche.

Parallel und in ähnlicher Weise kümmerte sich Martin Manzey damals auch um die Kenzer Turmuhr. Als im März des vergangenen Jahres das Schlagwerksseil der Lüdershäger Turmuhr riss, brach das zwei Zentner schwere Gewicht durch den hölzernen Zwischenboden. Nach einer Besichtigung entschloss sich Gemeindemitglied Manzey, die Gelegenheit zu nutzen und die Seilreparatur mit einer Generalüberholung zu verbinden. "Wir - dazu zählten auch meine Helfer Friedhelm Wichering und Reinhard Bokemeyer - stiegen mindestens 30 Mal auf den Turm. Dort zerlegten wir das Uhrwerk in seine Teile, reinigten und konservierten diese und setzten schließlich alles wieder zusammen." Doch wollte der überdimensionale Zeitmesser, der über Kardanwellen die Zeiger dreier Zifferblätter antreibt, immer noch nicht laufen. Um ihn zum Funktioniern zu bringen, mussten auch noch die ausgeschlagenen Lager der Umlenkrollen des Gangwerksseils aus(ge)wechselt werden. Die gleiche Prozedur steht den Umlenkrollen des Schlagwerksseils im Frühjahr bevor.

Leider ließen Souvenirjäger irgendwann das Typenschi1d mit Herstellungsdaten mitgehen. "Aus einer alten Rechnung wissen wir wenigstens, dass die Uhr anlässlich des Turmumbaus 1912 vom Barther Uhrmacher Otto Siebert geliefert wurde", weiß Manzey zu berichten.

Sein größter Wunsch wäre eine Besichtigung der Uhr von "Big Ben". Leider gebe es solche Führungen nicht. Ein Abstecher zur Turmuhr der Stralsunder Nikolaikirche würde ihm daher fürs Erste reichen.

lüdershäger turmuhr

Wöchentlich zieht Martin Manzey mit der Handkurbel das Gang- und das Schlagwerk der Uhr in Lüdershagen auf.

Fotos: V. Stephan

Radler-Kirche im Schnee

pfeil

Unsere liebe Ostseezeitung meldet am 9. Januar 2009 in der Beilage: "Ribnitz-Damgartener Zeitung":


winterbild

Radler-Kirche im Schnee

Mit dem Fahrrad dürfte die Kirche in Pantlitz im Moment schwer erreichbar sein, zumal es dorthin auch ziemlich steil hinauf geht. Dennoch ist die Dorfkirche in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow einen Ausflug wert. Und bald noch mehr. In der unmittelbaren Nähe des Gotteshauses soll die Recknitzquerung gebaut werden. Nach den Vorstellungen der Kommunalpolitiker und Tourismusfachleute sollen Wanderer und Radler über diese Brücke schnell nach Marlow kommen. Dann wird die Radfahrerkirche noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Foto : Michael Schißler

Für Leute von weiter weg:
Der aller-aller-wichtigste und aller-aller-erfreulichste Satz überhaupt's lautet: "In der unmittelbaren Nähe des Gotteshauses soll die Recknitzquerung gebaut werden." Schnee gibt es in Pantlitz schon öfter mal!


Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Lukas 18,27

Und so wirkt die Jahreslosung wie ein Kommentar zu den Fragen, die viele Gespräche in den letzten Wochen bestimmt haben. Wie wird es weitergehen mit Wirtschaft und Wohlstand, mit Arbeitsplatz und Zukunftssicherung? Die krisenhaften Entwicklungen stellen uns vor die Frage, worauf es im Leben letztlich ankommt: auf Gott oder auf das Geld. Hinter uns liegt eine Zeit, in der noch einmal das "Evangelium des Reichtums" aufleuchtete, da gibt es die ungehemmte Gier vieler auf schnellen Gewinn. Die Toyota Werbung: "Nichts ist unmöglich"- ist geradezu zu einem Motto dieser Zeit geworden. Das glich einem Adlerflug der Gier über einer ungeheuren Landschaft von Gewinnen. Und plötzlich der Absturz. Die Wirtschasft gerät ins Trudeln.
Und die nun schmerzhaft wachsende Einsicht: das Heil ruht nicht auf dem Geld. Wohlstand und Wohltaten sind zerbrechliche, vergängliche Güter. Wer sie bewahren will, darf sie gerade nicht zum letzten Wert machen. Wettbewerb, Wachstum und Gewinn sind wirtschaftliche Instrumente; eine verlässliche Lebensgewissheit stiften sie nicht.


Ihr Pfarrer Klaus-Christian Hirte
© Pfarramt Ahrenshagen, 2009